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Zeitungsberichte
Rauchmelder-Übergabe 2015
Rauchmelder-Übergabe 2015 (07.02.2015):

"Die Gemeinde führt gemeinsam mit den Feuerwehren die vom Bezirksfeuerwehrverband Oberpfalz in Zusammenarbeit mit der Conrad Electronic ins Leben gerufene Aktion ‚Rauchmelder retten Leben‘ gerne fort", sagte Johann Maurer (hinten, Vierter von rechts) am Samstag im Sitzungssaal des Rathauses. Bei der Übergabe der Rauchmelder an die Eltern der 2014 geborenen Kinder – darunter zwei Zwillingspärchen – bezifferte der Bürgermeister die Zahl der durch Brände ums Leben kommenden Menschen im Monat auf rund 40 und ergänzte: "Die meisten sterben dabei an einer Rauchvergiftung." Laut Andreas Götz (hinten, Zweiter von links) "können bereits drei tiefe Lungenzüge tödlich sein, für Kinder schon einer".

Der federführende Kommandant in der Gemeinde appellierte deshalb gemeinsam mit seinen Kollegen an die Eltern, die Rauchmelder auch einzubauen. Dank sagte er der Gemeinde, als er von einer sinnvollen Aktion sprach.


Verabschiedung von Josef Meckl
Verabschiedung von Josef Meckl (29.12.2014):

Wehmut war im Sitzungssaal des Rathauses angesagt. Immerhin geht am Mittwoch eine Ära zu Ende, wenn Josef Meckl in den Ruhestand tritt. Der Bauhof-Teamleiter und Wasserwart wird jedoch noch so lange im Nebenjob das Amt des Wasserwarts ausüben, bis sein Nachfolger Thomas Schaller die Ausbildung als Fachkraft für Wasserversorgung beendet hat.

"Das wird im Juli sein", sagte Maurer, der Meckls Einsatz für die Kommune bei der offiziellen Verabschiedung am Montag in den höchsten Tönen lobte und von überdurchschnittlichem Engagement sprach. "Mit dem Wasser hat es bei uns Gott sei Dank noch nie Probleme gegeben, und wir sind auf dem aktuellen Stand der Technik", freute sich der Rathauschef, der in seiner Laudatio den "schier endlosen Ideenreichtum" des Beschäftigten in allen Bereichen hervorhob.

Das galt unter anderem bei den Großprojekten "Bau des Hochbehälters Planer Höhe mit Fernwirktechnik" sowie "Neubau des Hochbehälters Troidlberg mit Sanierung des Feiselbrunnens und Errichtung der Wasserleitungsringschlüsse" sowie "Umbau und Erweiterung der Kindertagesstätte mit Errichtung der Kinderkrippe". Laut Maurer hat sich der ausgebildete Kfz-Mechaniker durch sein handwerkliches Geschick vieles angeeignet. Als jüngstes Beispiel nannte er Meckls Einsatz beim Umbau und der Erweiterung des Bauhofs.

Dank und Anerkennung zollte Maurer dem künftigen Ruheständler auch als ehemaliger Kommandant der Feuerwehr Neudorf sowie als Gemeinderatsmitglied (2002 bis 2014) und Kirchenpfleger. "Ich musste mich im Bereich des Bauhofs um sehr wenig kümmern", fasste der Bürgermeister zusammen und stellte fest: "Du warst ein Glücksgriff für unsere Gemeinde und hinterlässt eine große Lücke."

Zum Abschied übergab er dem verdienten Mitarbeiter neben einer Urkunde einen Miniatur-Unimog sowie Wellness-Gutscheine. Ehefrau Marianne freute sich über Blumen.

Dem scheidenden Bauhof-Teamleiter selbst waren eigenen Worten zufolge vor allem die Wasserversorgung, die Kindertagesstätte und der Bauhof am Herzen gelegen. "Ich bin immer gerne zur Arbeit gegangen, jetzt aber auch froh, fertig zu sein", freute er sich schon auf die "privaten Baustellen", sodass es zu keiner Zeit langweilig werde. Dank sagte er neben Maurer und seinen Kollegen auch den bisherigen Chefs Albert Kick und Alfred Schriml und sprach von einem stets vorzüglichen Betriebsklima und einer sehr guten Zusammenarbeit.

"Deine Handschrift ist überall in der Gemeinde zu erkennen", stellte Günter Gschwindler heraus. Der geschäftsleitende Beamte der Verwaltungsgemeinschaft sprach im Namen aller Kolleginnen und Kollegen von einer stets vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Meckl, der etwa im Winterdienst oft "Knochenarbeit" geleistet habe. Dank sagten auch Meckls Kollegen Thomas Schaller und Siegmund Holfelder.


Altbürgermeister Albert Kick
Altbürgermeister Albert Kick (13.11.2014):

"Ich freue mich, dich nach Adolf Herold und Johann Frischholz sen. als mittlerweile dritten Altbürgermeister unserer Gemeinde begrüßen zu dürfen", sagte Johann Maurer in der Festsitzung des Gemeinderats am Donnerstag. Mit der Übergabe der Ehrenurkunde an den ehemaligen Rathauschef Albert Kick hat der Bürgermeister den einstimmigen Gemeinderatsbeschluss vom 16. Oktober vollzogen.

Maurer sprach in seiner Laudatio von großen Verdiensten seines Vorvorgängers und stellte dessen ehrenamtliches Wirken in der Gemeinde und auch Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph, darunter im Pfarrgemeinderat und in der Kirchenverwaltung, heraus. "Du hast die Entwicklung unserer Gemeinde entscheidend mitgeprägt und dich für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt", anerkannte der Bürgermeister.

Das galt für Kick zunächst als CSU-Fraktionsvorsitzender, dann als zweiter Bürgermeister von 1978 bis 1984. Als "kommunalpolitische Krönung" bezeichnete er schließlich die Wahl 1984 zum ersten Bürgermeister und stellte fest: "Dieses Amt hast für bis 1996 mit enormem persönlichen Einsatz und Weitblick ausgeführt."

Laut Maurer war und ist Kick "ein Mann der klaren Worte, dessen Leistungen die Bürger/innen zu schätzen wüssten. "Bürgernähe war für dich kein Wort für Sonntagsreden, sondern alltägliche kommunalpolitische Praxis", sagte er zu dem Kommunalpolitiker mit Leib und Seele. "Du hast deine Heimatgemeinde auch fast drei Jahrzehnte im Kreistag vertreten."

Deshalb wusste Maurer auch, "dass Politik dein Element ist". Kick habe nämlich mit Weitblick, Überzeugungskraft und Beharrlichkeit für seine Ziele gewirkt und dadurch viel bewegt. Als Beispiele nannte der Rathauschef etwa die Instandsetzung von Gemeindestraßen, den Kauf des Grundschulgebäudes, die Verbesserung der Wasserversorgung, die Einleitung des Baus der Abwasseranlage in Neuenhammer oder Umbau und Erweiterung des Rathauses.

"Du hast mit deiner Beharrlichkeit dafür gesorgt, dass das gesamte Gemeindegebiet mit zwei Verfahren in den Genuss der Dorferneuerung gekommen ist", stellte Maurer noch heraus und hob Kicks Engagement als örtlich Beauftragter hervor. Somit gehe es auch auf sein Wirken mit zurück, "dass unsere Gemeinde ganz gut aufgestellt ist".

Allerdings passe das "Alt" im Ehrentitel gar nicht zu Kick, meinte Maurer. "Zum sogenannten ‚alten Eisen’ gehörst du erst recht nicht." Schließlich engagiere sich der Altbürgermeister noch in vielfältiger Weise im Vereinsleben und Ehrenamt. "Doch wenn wir mit dem Wort ‚alt’ eine beachtliche Lebensleistung assoziieren, dann trifft es haargenau zu", sagte Maurer, bevor er die Ehrenurkunde und dazu einen vom Buch- und Kunstverlag Oberpfalz herausgegebenen Oberpfalz-Kalender 2015 übergab. Über einen Blumenstrauß freute sich Kicks Ehefrau Manda.

Das war Albert Kick, wie er leibt und lebt: Sozusagen "aus dem Hut" plauderte er aus dem Nähkästchen und rief die wichtigsten Projekte seiner Amtszeit in die Erinnerung zurück, angefangen von der Instandsetzung von Flurbereinigungsstraßen über die Maßnahmen "Wasser" und "Abwasser" sowie Dorferneuerung bis hin zur Grenzöffnung. Am Ende der Feuerstunden trugen sich alle in das Goldene Buch der Gemeinde ein.


Dorferneuerungsverfahren
Abschluss des Dorferneuerungsverfahren (16.10.2014):

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz in Tirschenreuth und die Gemeinde haben am Dienstag einen Schlussstrich unter die Dorferneuerungsverfahren Georgenberg und Waldkirch gezogen. Sowohl Baurat Willibald Aschenbrenner, der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaften Georgenberg II und Waldkirch II, als auch Bürgermeister Johann Maurer sprachen im "Berggasthof" Schaller von einem erfolgreichen Gesamtprojekt.

Für den Rathauschef bedeutet Dorferneuerung, "den Weg in die Zukunft eines Ortes gemeinsam und zielgerichtet zu gehen". Als Pionier bezeichnete er seinen Vorvorgänger Albert Kick, der es geschafft habe, mit zwei Verfahren das gesamte Gemeindegebiet einzubinden. "Das war keine Selbstverständlichkeit", blickte Maurer auf die Einleitung 1987 zurück.

Dank sagte er allen, die nachhaltig zum Gelingen aller Projekte – unter anderem Kirchplatz in Neukirchen zu St. Christoph, ehemaliges Schulhaus in Waldkirch, Gemeinschaftshaus in Neuenhammer oder Kreuzungsbereich in Lösselmühle als letzte Maßnahme – beigetragen haben. Dabei stellte er vor allem die hervorragende Zusammenarbeit mit den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaften, angefangen von Heinrich Beer über Thomas Henning, Dietfried Kuntscher und Franz Stadler bis hin zu Willibald Aschenbrenner, heraus und lobte auch die vorzügliche Unterstützung durch das Amt und den Verband für Ländliche Entwicklung Oberpfalz.

"Es werden Gemeinsinn und Zusammengehörigkeitsgefühl gelebt", stellte Maurer das Engagement der Bürger/innen heraus und sprach von einem Ausdruck von Heimatverbundenheit. "Gerade in unserer schnelllebigen Zeit sind Heimatverbundenheit und das Wissen, woher man kommt, unschätzbare Werte". Nicht zuletzt bezeichnete er die Dorferneuerung "als Herzstück der positiven Entwicklung unserer ländlichen Regionen und Aushängeschild bayerischer Politik für den ländlichen Raum".

Die über 26 Jahre gelaufenen Verfahren waren laut Willibald Aschenbrenner nahezu einmalig. "Jetzt ist Zeit für einen Rückblick", meinte der Baurat, der als Datum der Anordnungsverfahren den 14. Dezember 1988 nannte. Dazu kamen seinen Aussagen zufolge die Bekantgabe des Flurbereinigungsplans (3. Dezember 1999), die Erweiterung um Flurneuordnungsmaßnahmen (25. Juli 2003) und die Ausführungsanordnung (12. November 2012).

"Unter Thomas Henning ist am meisten geschehen", sagte der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaften, blickte auf die drei Vorstandswahlen zurück und sprach von einer stets sehr guten Zusammenarbeit. "Es hat nie Probleme gegeben." Dank sagte er auch den Architekten Josef Schönberger, Reinhold Galli und Gertrud Hubmann.

Laut Aschenbrenner belaufen sich die öffentlichen Gesamtinvestitionen im Verfahren Georgenberg II auf 2886000 Euro, die Zuschüsse von Seiten des Amtes für Ländliche Entwicklung auf 1948000 Euro und der Anteil der Gemeinde auf 938000 Euro. Im Verfahren Waldkirch II bezifferte er die Gesamtinvestitionen auf 260000 Euro, die Zuschüsse auf 216000 Euro und den Gemeindeanteil auf 44000 Euro.

Dazu kommen bei Georgenberg II 83 erledigte Anträge mit 3037000 Euro Investitionen und 547000 Euro Zuschüssen. Beim Verfahren Waldkirch II sind es 19 Anträge mit 335000 Euro Investitionen und 55000 Euro Zuschüssen.

"Es waren zwei gelungene Dorferneuerungen", fasste Aschenbrenner zusammen und stellte fest: "Ihr alle habt Großartiges geleistet."


Feldgeschworene
Feldgeschworene (16.12.2013):

Die Gemeinde ist in puncto Feldgeschworene wieder auf dem Laufenden. Seit Montagabend steht der ehemalige Bürgermeister Albert Kick als Obmann an der Spitze der Gemeinschaft. Zu seinem Stellvertreter wählten die Hüter über Feld und Flur sowie Grenzsteine Bringfried Bock.

Bereits Johann Maurer hob die verantwortungsvolle Tätigkeit der Feldgeschworenen hervor. „Sie geht Jahrhunderte zurück“, wusste der Bürgermeister, der die Verdienste des in diesem Jahr verstorbenen langjährigen Obmanns Ludwig Striegl würdigte.

Für Vermessungsoberrat Joachim Gesierich war die Teilnahme an der Versammlung im Sitzungssaal des Rathauses „ein Zeichen der Verbundenheit“. Der stellvertretende Leiter des Vermessungsamtes Weiden sprach von einer alten Tradition und ließ wissen, dass dieses Ehrenamt schon einmal auf der Kippe gestanden war. „Wir vom Vermessungsamt können auf euch nicht verzichten“, würdigte er Fachwissen und Einsatz der Feldgeschworenen. „Ihr kennt Land und Leute, und das erleichtert uns die Arbeit.“ Das gelte auch in Zeiten digitaler Vermessungstechnik.

Laut Gesierich gibt es Feldgeschworene bereits seit dem 12./13. Jahrhundert. „Es ist eines der ältesten Ehrenämter, die es gibt“, sagte der Beamte, der Zitate aus dem 16. Jahrhundert stammenden Tugendkatalog zum Besten gab. Als Beispiele nannte er unter anderem besten Leumund oder Kompetenz in Sachen Lesen und Schreiben. Im Übrigen bezeichnete er den Obmann nicht nur als Sprecher der Gemeinschaft, sondern auch als ersten Ansprechpartner für die Gemeinde. „Ihr seid bei den Feldgeschworenen gut aufgestellt“, sagte Gesierich zu Maurer.

Zu Kick und Bock kommen derzeit: Josef Braun, Hammermühle; Johann Frauenreuther, Waldkirch; Rudolf Frischholz, Kühtränk; Stefan Frischholz, Neudorf; Andreas Götz, Neudorf; Josef Kick, Georgenberg; Erhard Schaller, Georgenberg; Franz Striegl, Hammermühle; Josef Striegl, Neukirchen zu St. Christoph; Johann Völkl, Hinterbrünst.


Einweihung des Hochbehälters Troidlberg
Einweihung des Hochbehälters Troidlberg (08.11.2013):

"Wasser ist Leben." Für Johann Maurer zeigt die Aussage, "dass Wasser unser wichtigstes Lebensmittel ist. Ohne Wasser entstünde kein Leben auf der Erde." Deshalb sprach der Bürgermeister bei der Einweihung des neuen Hochbehälters Troidlberg am Freitag auch von einem Geschenk der Natur. "Mit dieser wichtigen Ressource müssen wir verantwortungsvoll umgehen, vielleicht mehr denn je."

Die Feier nahm der Rathauschef zum Anlass, das Bewusstsein für den hohen Stellenwert des Wassers zu schärfen. "Sie soll uns für die Aufgaben in der Zukunft die notwenige Kraft verleihen, die Versorgung mit Trinkwasser auch für die folgenden Generationen nachhaltig zu sichern."

Umso mehr freute sich Maurer über den erfolgreichen Abschluss, sodass die Gemeinde weiterhin eine funktionierende und dem Stand der Technik entsprechende Wasserversorgung anbieten könne. Im Rückblick erwähnte er die Feststellung der Abteilung Gesundheitswesen im Landratsamt Neustadt/WN 2009, "dass die Hochbehälter Brünst und Troidlberg in einem Zustand sind, der eine umgehende Sanierung erforderlich macht".

Laut Maurer haben zum Gesamtprojekt viele beigetragen, angefangen vom Gemeinderat mit den fast einstimmigen Beschlüssen. "Die Bürgerrinnen und Bürger haben verständnisvoll die finanziellen Belastungen mitgetragen", stellte er fest. Dank galt unter anderem Baurat Manfred Meier vom Wasserwirtschaftsamt Weiden für dessen "vorzügliche Beratung und wertvollen Anregungen" sowie dem Forstbetrieb Flossenbürg.

"Die Zusammenarbeit hätte nicht besser sein können", würdigte der Bürgermeister die Kooperation mit Diplom-Ingenieur Bernhard Kaltenecker von der Zwick Ingenieure GmbH in Weiden. Ein dickes Kompliment zollte er dem gemeindlichen Wasserwart Josef Meckl. "Er hat in das Projekt Herzblut hineingelegt und immer wieder Anregungen für Verbesserungen und Einsparungen gegeben."

Mit dem Hinweis, welch großer Aufwand erforderlich ist, bis Wasser aus der Leitung kommt, unterstrich stellvertretender Landrat Andreas Meier die verantwortungsvolle kommunale Pflichtaufgabe der Trinkwasserversorgung. Dazu gratulierte er der Gemeinde ebenso wie Baurat Manfred Meier vom Weidener Wasserwirtschaftsamt. Der Beamte sprach von drei wichtigen Säulen "Betriebsorganisation, sichere technische Struktur und sichere Ressource" und lobte die vorzügliche Wahrnehmung der Aufgaben durch die Kommune.

"Die Wasserversorgung Georgenberg hat eine sichere Zukunft", bescheinigte Meier Bürgermeister Maurer und Co. Er appellierte aber auch, das Wasser vor Gefahren zu schützen und ergänzte: "Trinkwasserschutz ist notwendig, um die getätigten Investitionen und die gute Wasserqualität auch für die Zukunft zu erhalten."

Laut Pfarrer Herbert Sörgel "taufen und segnen wir nicht umsonst mit Wasser". Daher bezeichnete es der Flossenbürger Geistliche auch als "Gabe Gottes, der uns nicht verdursten lässt". Gemeinsam mit Bischöflich Geistlichem Rat Antony Soosai und Pfarrvikar Marianus Kerketta segnete Sörgel den neuen Hochbehälter und wünschte sich, "dass die Wasserversorgung in der öffentlichen Hand bleiben möge". Viel Beifall erhielten die Kinder der Grundschule mit den Lehrerinnen Kathrin Merther, Alexandra Schendera und Margareta Hudson für die Lieder und Gedichte.


60. Geburtstag Johann Maurer
60. Geburtstag Johann Maurer (20.10.2013):

"Wenn alle Wünsche in Erfüllung gehen, werde ich mindestens 100 Jahre alt", stellte Johann Maurer mehrmals fest. Inzwischen hat Georgenbergs Bürgermeister den "Geburtstagsmarathon" fast hinter sich. Nur noch eine Feier im Kreise von Freunden steht noch aus.

Bereits Landrat Simon Wittmann sprach bei der Gratulationscour der Vereine und Verbände am Sonntag im Gasthaus "Hammerwirt" vom "Mann am richtigen Platz", als er Tatendrang und Weitsicht des Rathauschefs hervorhob und ihn als Triebfeder für die kommunalen Erfolge bezeichnete.

Hochleben ließen Maurer außerdem die gemeindlichen Feuerwehren Brünst, Georgenberg, Neudorf, Neuenhammer und Waldkirch, ebenso die Wehren aus Altenhammer und Waldthurn. Dazu kamen CSU, Oberpfälzer Waldverein, DJK Neukirchen, SV Neuenhammer, Reservistenkameradschaft, Soldaten- und Kriegerkameradschaft Brünst, Siedlergemeinschaft Neuenhammer, Theatergruppe Neukirchen zu St. Christoph und VdK-Ortsverband Pleystein. Musikalisch gratulierten die Jagdhornbläser der BJV-Kreisgruppe Vohenstrauß und der Männergesangverein "Sangeslust". Ein Ständchen gab es am Montag von den Grundschülern, die mit Rektor Heinz Kett sowie die Lehrerinnen Kathrin Merther und Alexandra Schendera nach Neuenhammer gekommen waren.

Als stets verlässigen Partner in der Verwaltungsgemeinschaft Pleystein würdigte am Dienstag beim "Behördentag" der Gemeinschaftsvorsitzende Johann Walbrunn seinen Amtskollegen. "Mit dir macht die Zusammenarbeit einfach Freude", stellte Pleysteins Stadtoberhaupt – auch im Namen aller Bediensteten der VGem-Mitgliedsgemeinden – fest. Für die weiter anwesenden Bürgermeister Josef Beimler, Boris Damzog, Anton Schwarzmeier, Günter Stich und Andreas Wutzlhofer unterstrich Rupert Troppmann aus Neustadt/WN als Vertreter des Bayerischen Gemeindetags den hohen Stellenwert Mauers.

"Du bis eine tragende Säule unserer Partnerschaft", wusste Hermann Anselstetter. Der Wirsberger Bürgermeister freute sich schon auf weitere Begegnungen und übergab neben einer Partnerschaftsschürze ein von Starkoch Alexander Herrmann signiertes Kochbuch. Ein Loblied auf den "Chef" sang auch der Gemeinderat um den zweiten Bürgermeister Josef Woppmann.


Einweihung der Abwasseranlage Waldkirch
Einweihung der Abwasseranlage Waldkirch (11.10.2013):

Der Bau der Abwasseranlage Waldkirch hat mit dem von der Bamler Bauingenieur GmbH, Vohenstrauß, gefertigten Bauentwurf im Jahr 2010 begonnen. Nach der Billigung durch den Gemeinderat und der Erstellung des Finanzierungsantrags (8. September 2010) gewährte das Wasserwirtschaftsamt Weiden der Gemeinde mit dem Bescheid vom 30. September 2010 eine Zuwendung von 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Das Bauunternehmen Siegfried Wagner in Waldmünchen hat dann aufgrund der öffentlichen Ausschreibung zu Zuschlag für die Auftragssumme von 1390825,48 Euro erhalten. Baubeginn war im April 2011, und die Inbetriebnahme der Vakuumstation erfolgte ein Jahr darauf.

Das Projekt beinhaltet rund 4180 Meter Vakuumleitungen mit einem Durchmesser von 80 bis 125 Millimeter im Ortsnetz Waldkirch. Dazu kommen 67 Vakuum-Hausanschlussschächte. Jeder Hausanschlussschacht hat ein Überwachungsmodul, so dass eventuell auftretende Störungen sofort an den Klärwärter gemeldet werden können. Die Länge der Abwasserdruckleitung mit 80 Millimeter Durchmesser von Waldkirch nach Flossenbürg beträgt etwa 3270 Meter.

In der am Ortsrand errichtete Vakuumstation mit nachgeschalteter pneumatischer Hebeanlage wird das Schmutzwasser des Ortsnetzes Waldkirch durch Unterdruck, der durch zwei Vakuumpumpen erzeugt wird, in einem fünf Kubikmeter großen Vakuumtank außerhalb des Gebäudes gesammelt. Vom Tank aus gelangt das Schmutzwasser in die zwei Arbeitsbehälter und wird von dort durch zwei Kompressoren weiter in der Abwasserdruckleitung durch Nachblasen zum Ortsnetz Flossenbürg gefördert.

Die in der Vakuumstation eingebaute Steuerungseinheit mit Störmeldeeinrichtung und Elektroverteilungsanlage befindet sich im Schaltschrank im Erdgeschoss. Störmeldungen werden dem Klärwärter über ein ebenfalls im Schaltschrank enthaltenes GSM-Modem übermittelt.


Dienstjubiläum Josef Meckl
Dienstjubiläum von Josef Meckl (01.10.2013):

"Im Bauhof läuft alles wie am Schnürchen", stellte Johann Maurer fest. Für den Bürgermeister trägt dabei vieles die Handschrift von Josef Meckl. Der Teamleiter des Außendienstes steht seit dem 1. Oktober 25 Jahren in den Diensten der Kommune.

Bei der Feierstunde am Dienstag im Sitzungssaal des Rathauses würdigte Maurer die enormen Verdienste des Bauhof-Mitarbeiters und Wasserwarts. "Mit dem Wasser hat es bei uns Gott sei Dank noch keine Probleme gegeben", freute sich der Rathauschef, der in seiner Laudatio Meckls weit überdurchschnittliches Engagement unter anderem bei den Großprojekten "Bau des Hochbehälters Planer Höhe mit Fernwirktechnik" sowie "Neubau des Hochbehälters Troidlberg mit Sanierung des Feiselbrunnens und Errichtung der Wasserleitungsringschlüsse" herausstellte.

"Das zeigt, dass du immer mitdenkst", erinnerte er dabei an den Ideenreichtum des Wasserwarts. "Bei den Ringschlüssen hast du schließlich das Ingenieurbüro auf die dann umgesetzte Lösung gebracht und damit der Gemeinde und den Bürgern Kosten eingespart." Laut Maurer hat sich der ausgebildete Kfz-Mechaniker durch sein handwerkliches Geschick vieles angeeignet. "Das zeigt sich sowohl im Bauhof selbst als auch bei den Maßnahmen, ob im Hoch- oder Tiefbau." Als Beispiel nannte er auch Meckls Einsatz beim Umbau und der Erweiterung des Bauhofs.

Dank und Anerkennung zollte der Bürgermeister dem Mitarbeiter auch als ehemaliger Kommandant der Feuerwehr Neudorf sowie als Gemeinderatsmitglied (seit 2002) und Kirchenpfleger. "Dein großartiges Fachwissen kommt der Gemeinde immer wieder zugute", wusste er auch den herausragenden Einsatz Meckls bei der Sanierung und dem Umbau der Kindertagesstätte mit dem Neubau der Kinderkrippe zu schätzen.

Von einer stets vertrauensvollen Zusammenarbeit in der Verwaltungsgemeinschaft sprach auch der geschäftsleitende Beamte Günter Gschwindler und anerkannte: "Du bis über die Gemeinde hinaus ein kompetenter Ansprechpartner." Der Redner machte auch deutlich, dass vieles nicht selbstverständlich sei, als er den oft Rundumeinsatz im Winterdienst hervorhob.

Der Dienstjubilar selbst machte es am Ende der Feierstunde kurz. "Es ist mit einem Satz gesagt: Das ist meine Gemeinde", bedankte er sich für die vom Bürgermeister übergebene Urkunde und die stets hervorragende Zusammenarbeit.


Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen
Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen (20.09.2013):

Stellvertretender Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Johann Maurer und Kreisbrandmeister Karlheinz Budnik wissen den Einsatz der Feuerwehrleute zu schätzen und haben das bei der Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen am Freitagabend im Sitzungssaal des Rathauses mehrfach betont. Meier und Budnik sprachen sich dabei auch für eine zeitgemäße Ausrüstung der Wehren aus.

Im Mittelpunkt der Feierstunde standen Manfred Braun (Feuerwehr Neuenhammer), Josef Helgert (Neudorf), Josef Käs, Bernhard Plödt und Erwin Reber (Waldkirch), die seit 40 Jahren aktiven Dienst leiten. Dazu kamen mit Andreas Götz der federführende Kommandant der gemeindlichen Feuerwehren sowie Stefan Frischholz, Jürgen Schiller, Arnold Woppmann (alle Neudorf) und Gerhard Volkmer (Neuenhammer). Die stehen seit 25 Jahren sozusagen "im Brennpunkt".

"Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit einen liebenswürdigen Tag hat", zitierte Maurer den früheren Bundeskanzler Konrad Adenauer und sprach daher von einem solchen Tag. "Denn es werden Bürger aus unserer Mitte ausgezeichnet, die für ihre Mitmenschen im wahrsten Sinne durchs Feuer gehen und in vielen Notsituationen helfen." Für den Rathauschef käme ohne die sogenannte "Taskforce" Hilfe oft nicht mehr rechtzeitig. "Sie alle tun das, weil es ihrer Lebensphilosophie entspricht", würdigte er die Leistungen der Frauen und Männer, für die das Handeln für die Allgemeinheit selbstverständlich sei.

Maurer nannte ehrenamtliches Tun einen zentralen Faktor für die Lebensqualität und Demokratie und bezeichnete die Feuerwehren als älteste Bürgerinitiative der Welt. In Bezug auf die finanziell begrenzten Mittel der Gemeinde bedankte er sich bei den Feuerwehren, "die bei eigentlichen kommunalen Pflichtaufgaben schon einige Male in die Vereinskasse gegriffen und ihren Beitrag geleistet haben".

Laut Andreas Meier decken die Feuerwehren ein breites Spektrum ab, wobei die Aktiven nahezu rund um die Uhr mit großem Idealismus und Verantwortung im Einsatz seien. "Lob und Dank sind aber auch Ansporn", wusste der stellvertretende Landrat um die Grundeinstellung der Feuerwehrfrauen und -männer, "die oft eigene Interessen zurückstellen". Das gilt für ihn umso mehr, "weil Freizeit ein hohes Gut ist, Belastung und Stress zunehmen".

Meier unterstrich auch den hohen Ausbildungsstandard und appellierte an die Jubilare, Wissen und Erfahrung weiterzugeben. "Wir leisten uns keinen Luxus", sagte er im Hinblick auf das erforderliche Equipment und betonte: "Die notwendigen Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände sind für Hilfeleistungen absolut erforderlich. Eine zeitgemäße Ausstattung sind wir der Bevölkerung schuldig. Es geht schließlich auch darum, Leben zu retten."

Das unterstrich auch Budnik, als er der Gemeinde für die Bereitstellung der Mittel dankte. "Eine gute Ausrüstung ist auch wichtig, um die Feuerwehr-Struktur in der jetzigen Form erhalten zu können", meinte der Kreisbrandmeister, der auf das Entstehen der Feuerwehren zurückblickte und von einem "Netzwerk, auf das wir gerne zurückgreifen", sprach. Budnik wusste aber auch, "dass die Feuerwehren schon viele Reformen und Stürme überstanden haben". Wie Meier und Maurer würdigte er die Leistungen der Geehrten.